Deine weichen Lilienfinger

Heinrich Heine (1797–1856)

Deine weichen Lilienfinger,Könnt’ ich sie noch einmal küssen,Und sie drücken an mein Herz,Und vergehn in stillem Weinen!

5"]}' id="mwGA"> Deine klaren Veilchenaugen

Schweben vor mir Tag und Nacht,Und mich quält es: was bedeutenDiese süßen, blauen Räthsel?