Weihnachten (Goethe)
4.Weihnachten.Bäume leuchtend, Bäume blendend,Ueberall das Süße spendend,In dem Glanze sich bewegend,Alt und junges Herz erregend –
5 Solch ein Fest ist uns bescheret,Mancher Gaben Schmuck verehret;Staunend schaun wir auf und nieder,Hin und her und immer wieder.
Aber, Fürst, wenn Dir’s begegnet
10 Und ein Abend so Dich segnet,Daß als Lichter, daß als FlammenVor Dir glänzten allzusammenAlles was Du ausgerichtet,Alle die sich Dir verpflichtet:
15 Mit erhöhten GeistesblickenFühltest herrliches Entzücken.