An die Natur
[25]An die Natur.
(Gedicht des Lehrers.)
Natur! Natur! Du Götterwelt!Wie bist du prächtig aufgestelltMit Bergen groß und Tälern klein,Es hat wohl müssen also sein.
5Und mittendrin in der Natur
Dehnt sich die grüne Wiesenflur,Im Winter ist sie weiß beschneit,So hat ein Jedes seine Zeit.
Auch du, auch du, o Menschenkind,
10Bedenke, wie die Zeit verrinnt.
Heut rauscht sie mächtig noch daherUnd morgen sieht man sie nicht mehr.
Frisch auf, frisch auf, mit HörnerklangDurch das verschneite Tal entlang,
15Die Glöckchen klingeln am Geläut:
Gestern war gestern, morgen wird morgen sein, heute ist heut.