Manche Dirne in mancher Nacht

Klabund (1890–1928)

[17] Manche Dirne in mancher Nacht

Ich schwebe durch die NachtUnd habe niemand lieb.Ich bin ja frei: mir bliebNoch von der letzten Nacht

5Genug, dem Morgenglühn

Ganz unbeschwert vom Männerleib,Ein schenkend WeibDem Morgenmanne hinzublühn.