Mei’ Schwäar

Michel Buck (1832–1888)

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Mei’ Schwäar† 13. Brôchat 1878.

Dô wandli so alloi’Und setz mi uffen Roi’.Zmôl fluicht a Käuzle überzwearGrad übers Weagle ge mer hear

Und setzt se uffen dürra Nascht –

I kenn dea’ Gascht.

Miar wearet d Auga feucht,S bedeutat jô a Leicht.Der Schwäar, dear leit im Krankabett,

Ma’ hätt a gean noh länger ghätt.

Jetz woiß i, daß er weiter muaß –A häti Buaß!

[136] Druff gang i wôlli hoi’,As schoudrat me alloi’,

Verzäll meim Weib dea baisa Bricht,

So lang i schwätz, derweil was gschicht?Dô kommt a Brief - i schwitz wär Naut –Ear ischt schau’ taut.

Und s Weib, des heinet lout.

I träuscht se: „Gott vertrout!

Dear Taud, dear machts jô älli gleich,Dei’ Vater ischt im Himmelreich,Dea’ Zains, dea’n ischt er schuldig gsei’,Laß s Heina sei’.“

„Ear gruabat billig ous

Im Erdapilgerhous.Wear sovel gsorgt und gschaffat hôtUnd ällbireits ge nuinzgi gôht,Dear woißt vom Leaba au a Liad –

Weib, dear ischt müad.“

[137] „Was ischt des Leaba dô?Mer kommet älli nô,Mer gauhnt da gleicha Weag wia’n ear.I moi’, i hair da guata Schwäar:

„„Sind still, s ischt nu’ a Abschied gwea –

Uffs Wiederseah!““