Zweifel
[18] ZWEIFEL
Ach, wir wissen von keinem Gedanken, wann erNeu war, von keiner Schönheit, wann sieSchwand und erschien, von keiner Tat, wir erkennenUnsre Schuld nicht.
5Darum laßt uns verehren, es wäre ja schmählich,
Wollten wir deshalb verehren, weil wir wüßten:Denn von jeher liebte ein Mensch, ins Hirn demAndern zu spucken.