Wind und Wetter sie bedräuen

Robert Burns (1759–1796)

Translated by Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld

Wind und Wetter sie bedräuen,Bäume gelbe Blätter streuen,Und beim Klageton der WelleKlagt und wandert Isabelle: –

5„Lebetwohl ihr frohen Stunden,

Wo ich Glück und Lust empfunden;Ach, nun kommt die Nacht der Sorgen,Trübe Nacht, und ohne Morgen.

„Schwelgend in vergang’nen Freuden

10Zitternd vor zukünft’gen Leiden,

Muß das Herzblut mir erblassenUnd Verzweiflung mich erfassen.Leben, Seele aller Freude,Schwere Bürde in dem Leide,

15Ach, wie gern wollt’, ohne Klagen,

Ich mein Haupt zur Grube tragen!“ –