Wie langsam kriechet sie dahin
"}}' id="mwAw"> Wie langsam kriechet sie dahin,Die Zeit, die schauderhafte Schnecke!Ich aber, ganz bewegunglosBlieb ich hier auf demselben Flecke.
5 In meine dunkle Zelle dringt
Kein Sonnenstrahl, kein Hoffnungsschimmer;Ich weiß, nur mit der KirchhofsgruftVertausch’ ich dies fatale Zimmer.
Vielleicht bin ich gestorben längst;
10Es sind vielleicht nur Spukgestalten
Die Phantasieen, die des NachtsIm Hirn den bunten Umzug halten.
Es mögen wohl Gespenster sein,Altheidnisch göttlichen Gelichters;
15Sie wählen gern zum Tummelplatz
Den Schädel eines todten Dichters. –
Die schaurig süßen Orgia,Das nächtlich tolle Geistertreiben,Sucht des Poeten Leichenhand
20Manchmal am Morgen aufzuschreiben.