Der erste Kampf
„Des Landes Feind sei vor uns,Des Landes Banner über uns,Das Vaterland bewein’ uns –Dies ist Soldatenwunsch.“
„Des Landes Fahne über euch,Des Landes Herzen lieben euch,Das Vaterland, es ruft euchZu ernstem, heil’gem Kampf.“
„Rings Rundgesänge und glühende Lust, –Nur mir ist allimmer verödet die Brust!Rings heitre Gesichter und Busen voll Freude,Nur mein Herz dünkt mir des Kummers Beute!Ich bin wie ein Mehlthau in blühendem Land,Und eng ist der düstere Kreis, der mich bannt.
Ich gehe herum, wie ein Schatten der Noth,Im Hirne den Zauber, im Herzen den Tod;Ich zitt’re, wenn Lust und Jubel frohlocken,Und die Pulse des trauernden Herzens stocken;Ich sollt’ in der Welt ein Fremdling sein,Und ich sitze im Gram – und ganz allein!“